SEO-Erfolg messen

Basics, die du bei der SEO-Erfolgsmessung immer im Auge behalten solltest
URL-Rankings mit der SISTRIX-Toolbox analysieren

SEO-Erfolg messen ist heute kein Problem mehr. Unzählige SEO-Tools helfen dir bei der täglichen SEO deiner Website. Wobei dir diese allerdings nicht helfen können, ist die Auswahl der richtigen Bemessungsgrundlage deiner Ziele.

Welchen Zweck hat deine SEO? Höhere Platzierungen? Mehr und vor allem bessere Backlinks? Oder möchtest du mehr relevanten Traffic auf deiner Website? Um SEO messen oder deine gewählte Strategie bewerten zu können, solltest du dir im Vorfeld im Klaren darüber sein was SEO-Erfolg für dich bedeutet!

So definierst du deine persönlichen Website-Ziele

Viele Website-Betreiber sagen: „Ich will bei Google ganz oben stehen!“ Doch ist das wirklich immer relevant und zielführend? Ich behaupte nein. Das Ziel, ganz oben in den Suchergebnissen gefunden zu werden ist leider nur der Anfang deiner User-Journey und beinhaltet keine Kennzahlen (KPIs), die messbar sind.

Erfüllt deine Website nicht die Ziele des Besuchers, wird dieser bei Google ein anderes Suchergebnis (einen Wettbewerber) anklicken. Eine mögliche Folge dessen könnte für dich eine negative Rankingveränderung sein. Stichwort: User-Signals.

Ein Ziel welches du messen kannst, muss sich also auf deiner Website abspielen und z.B. wie folgt definiert sein:

Video: Ziele in Google Analytics konfigurieren

Die richtige SEO-Strategie für deine Ziele

Wer kein Ziel definiert hat, kann auch keins erreichen. Daher ist es wichtig, die eigenen Ziele formulieren zu können, um sich im Anschluss um die notwendige SEO-Strategie zu kümmern.

Die richtige SEO-Strategie ist kein Allgemeinplatz. Deshalb folgen nun ein paar Impulse, wie wir in der Vergangenheit für uns verschiedene SEO-Strategien angegangen sind:

Das Ziel: Mehr Besucher für unseren UTM-Kampagnen-Generator
Unsere SEO-Strategie: Der Content rund um den Generator wurde so angelegt, dass dieser nicht allgemeine Tipps zum Kampagnen-Tagging gibt, sondern inhaltlich Themen rund um UTM-Parameter abdeckt. Zusätzlich wurden zum Thema „Kampagnen-Tagging“ Beiträge erstellt die nun veröffentlicht werden, um die Relevanz des Generators durch interne und externe Verlinkungen zu stärken. Des Weiteren stehen rund um den Generator noch einige Weiterentwicklungen in der Pipeline die den Generator besser als die der Wettbewerber machen.

Das Ziel: Mehr relevante Leads für unseren SEO-Audit
Unsere SEO-Strategie: Durch die Entwicklung unseres SEO-Dashboards, haben wir einige hochrelevante Backlinks bekommen. Zusätzlich haben wir den Inhalt der Landingpage im Long-Tail-Bereich rund um den Haupt-Suchbegriff abgestimmt. Lang- und mittelfristig gewährleisten wir so ein stabiles Ranking im gewünschten Keyword-Cluster. Zusätzlich haben wir unsere Dienstleistung im SEO-Dashboard integriert, um direkt im Sichtbereich unserer Zielgruppe zu sein.

Das SEO-Dashboard als Lead-Magnet

So kannst du deine SEO messen

Um SEO messen zu können, benötigen wir belastbare Kennzahlen (KPIs). In Google Analytics hilft uns da der Zeitstrahl und/oder der Vergleichswert aus dem Vorjahr etc.. SEO-Tools wie die SISTRIX-Toolbox oder die Searchmetrics-Suite helfen uns durch ihren Sichtbarkeitsverlauf auf Zeitbasis ebenfalls bei der Analyse.

Doch schauen wir uns doch einmal an, wie du allgemeinere SEO-Ziele messen kannst:

SEO messen: Rankingveränderungen

Sofern deine Website noch eine überschaubare Größe hat, kannst du die Rankings sehr gut mit der Google Search Console überwachen. Ich verwende dazu immer unser SEO-Dashboard, da es mir viel Zeit und unnötige Klicks spart.

Rankingveränderungen in der Google Search Console ermitteln

So misst du die Rankings einer URL mit der Google Search Console:

  1. Öffne die Google Search Console und klicke auf den Menüpunkt „Suchanfragen → Suchanalyse“.
  2. Aktiviere die Checkboxen „Klicks“, „Impressionen“, „Klickrate“ und „Position“.
  3. Aktiviere die Seiten-Analyse und setze einen Filter mit der von dir zu analysierenden URL.
  4. Aktivere jetzt wieder die Suchbegriff-Analyse, um die Rankings zu deiner URL zu sehen.
  5. Optional: Verändere den Analyse-Zeitraum auf 90 Tage, um den zeitlichen Rankingverlauf besser beurteilen zu können.

So analysierst du die URL-Rankings mit der SISTRIX-Toolbox:

  1. Zu analysierende URL in den Suchschlitz eintragen.
  2. Keywords und/oder Keyword-Ideen anzeigen lassen.
URL-Rankings mit der SISTRIX-Toolbox analysieren

SEO messen: Mehr Traffic

Verschiedene Tools helfen bei der Web-Analyse. Wir empfehlen meist Google Analytics, wenn es keine speziellen Anforderungen an die Web-Analyse-Software gibt. Ob die SEO-Strategie funktioniert, erfährt man am besten in einem benutzerdefinierten Report – so spart man sich die notwendigen Klicks für die Segmentierung und das Aufrufen von Einzelreports. Einen Ansatz, um den organischen Traffic zu analysieren, habe ich in diesem benutzerdefinierten Report zusammengetragen.

Benutzerdefiniertes SEO-Dashboard in Google Analytics

Um den Report als Grundlage für weitere Widgets auch in deiner Datenansicht verwenden zu können, klicke einfach auf den folgenden Link, um die Installationsroutine in Google Analytics zu starten: https://analytics.google.com/analytics/web/template?uid=aChAwZWJSTeeN0nZ2rKNuA

SEO messen: Mehr Umsatz und relevante Leads

Nicht immer ist SEO der letzte Channel bevor es zu einer Konversion kommt. Aus diesem Grund solltest du dir in Google Analytics unbedingt den „Top-Conversion-Pfade“-Report ansehen. Diesen findest du unter „Conversions → Multi-Channel-Trichter“. Dort bekommst du detailliert aufgezeigt, welche Wege zur Konversion geführt haben. Oft bekommt Content-Marketing nach einer Sichtung dieses Reports eine gänzlich anderen Stellenwert.

Top-Conversion-Pfade in Google Analytics analysieren

Mein Tipp: Hinterlege hinter jedem Ziel auch einen Wert in deiner Landeswährung! Wenn du einen Zielvorhabenwert konfigurierst, kannst du in Google Analytics genau sehen, wann ein Inhalt seinen ROI erreicht hat.

SEO messen: Weitere Ziele messbar machen

Auch kleine Ziele sind ein Erfolg: Unseren Kunden legen wir daher immer nahe, auch sogenannte Mikro-Konversionen zu hinterlegen. Dazu zählt meist die Verweildauer auf der Website (größer als 4 Minuten); die Anzahl der Seitenaufrufe und die Absprungrate (kleiner als X %).

Dein Service-Team muss dringend entlastet werden? Dann solltest du als Ziel dringend den Seitenaufruf deiner FAQ oder deines Supportforums hinterlegen. Auch Klick- oder Scroll-Events können als Zieldefinition eingestellt werden. Wenn hinter der gewünschten Aktion kein Seitenaufruf steht – wie z.B. ein Klick auf die Telefon-Nummer auf deiner Website – helfen dir diese Event-Ziele bei der Optimierung.

Conclusio

Wie du SEO messen kannst hängt immer von den Zielen deiner SEO-Strategie ab. Tools wie Google Analytics, die SISTRIX-Toolbox und mein SEO-Dashboard helfen dir dabei, deine Ziele messen und bewerten zu können. Definiere deshalb auch immer einen Zeitraum bis wann du dein Ziel verbessert haben möchtest. Deadlines helfen dabei „am Ball zu bleiben“.

Bei Fragen zur Zieldefinition deiner Website oder der Integration einer SEO-Strategie steht dir das Büro für gute Websites natürlich gerne zur Verfügung.

André Goldmann

Wer schreibt hier?

André Goldmann ist Digital Specialist mit 20 Jahren Branchenerfahrung, Sprecher auf Deutschlands führenden Online-Marketing-Konferenzen, Experte für Online-Marketing, UX/UI, Webentwicklung und SEO.

Hier halte ich demnächst Fachvorträge:

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